Sportinternat des Olympiastützpunktes Niedersachsen

VOF-Verfahren

Das Sportinternat mit 90 Vollzeit- und 60 Teilzeitplätzen dient der sportlichen Nachwuchsförderung.

Der dreigeschossige, gerundete Neubau folgt dem Schwung des Lademannweges und bildet den räumlichen Abschluss der baulichen Anlagen des LandesSportBundes im Sportpark Hannover. Hofseitig ist – an Stelle der alten abgängigen Halle – die neue Dreifeldsporthalle auf Kellerniveau in den Baukörper integriert.

Die Zimmer und Unterrichtsräume sind nach Südosten ausgerichtet, mit Ausblick in den Sportpark. Die gegenüberliegenden, gestaffelten Funktionsräume bilden differenzierte Flur- und Aufenthaltszonen. Die eingeschnittenen Lichthöfe mit öffenbarem Glasdach dienen als Temperaturpuffer im Sommer und Winter. Die Dachfläche der Sporthalle wird als Spielfeld und Freizeitbereich genutzt.

Als Fördermaßnahme der "Deutschen Bundesstiftung Umwelt" und "ProKlima" wurde das Gebäude als innovatives Projekt im Passivhausstandart in ökologisch, ressourcenschonender Bauweise geplant.

Die Belüftung, Beheizung und Kühlung erfolgt über eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung über Bauteilaktivierung der Betondecken in einem System, unterstützt durch einen Erdreichwärmetauscher. Eine Solarthermie- und Photovoltaikanlage auf dem Internatsdach ergänzen das Energiekonzept.

Bauherr: LandesSportBund Niedersachsen
Bauzeit: 2009 – 2010
LPH: 1 – 9
Baukosten: 12 Mio €

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