Sportinternat des Olympiastützpunktes Niedersachsen

Fertigstellung 2010 

BauherrLandessportbund Niedersachsen
Bauzeit2009 / 10
LPH1 - 9
Nutzfläche 7.600 qm
Bausumme12 Mio. EUR

Das Sportinternat mit 90 Vollzeit- und 60 Teilzeitplätzen dient der sportlichen Nachwuchsförderung.

Der dreigeschossige, gerundete Neubau folgt dem Schwung des Lademannweges und bildet den räumlichen Abschluss der baulichen Anlagen des LandesSportBundes im Sportpark Hannover. Hofseitig ist die neue Dreifeldsporthalle - an Stelle der alten abgängigen Halle - auf Kellerniveau in den Baukörper integriert.

Die Zimmer und Unterrichtsräume sind nach Südosten ausgerichtet, mit Ausblick in den Sportpark. Die gegenüberliegenden, gestaffelten Funktionsräume bilden differenzierte Flur- und Aufenthaltszonen. Die eingeschnittenen Lichthöfe mit offenbarem Glasdach dienen als Temperaturpuffer im Sommer/Winter. Die Dachfläche der Sporthalle wird als Spielfeld und Freizeitbereich genutzt.

Als Fördermaßnahme der "Deutschen Bundesstiftung Umwelt" und "ProKlima" wurde das Gebäude als innovatives Projekt im Passivhausstandart in ökologisch, ressourcenschonender Bauweise geplant.

Die Belüftung, Beheizung und Kühlung erfolgt über eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung über Bauteilaktivierung der Betondecken in einem System, unterstützt durch einen Erdreichwärmetauscher. Eine Solarthermie- und Photovoltaikanlage auf dem Internatsdach ergänzen das Energiekonzept.